Jenseits des Weißwursthorizonts.

Hygiene, Herkunft, Handarbeit.

 

Das Schönste am Beruf eines Werbers? Man lernt täglich dazu. Über Märkte und Kunden, über unternehmerische Herausforderungen und die Herstellung von Produkten. Die intensive Beschäftigung mit dem Geschäft eines Werbekunden ist die Grundlage für Kommunikation. Deshalb durften wir auch dem Familienbetrieb der Fleischhauerei Ablinger einen Besuch abstatten und mit eigenen Augen sehen, wie das Fleisch zur (Weiß)Wurst wird.

 

Hygiene, Herkunft, Handarbeit.

 

Eine Betriebsbesichtigung erinnert immer ein wenig an die Erklärfilme von der Sendung mit der Maus oder Galileo. Nur, dass man mittendrin ist in der Reportage und alles hautnah mitbekommt. Bei Ablinger begann das mit dem Anlegen der Schutzkleidung. Kunststoff-Overall, Überzieher für die Schuhe und Kopfhaube – die Truppe von WMW sah aus wie die Spurensicherung im Tatort. Und das war nur eine von vielen Maßnahmen zur Hygienesicherung für die frischen Fleisch- und Wurstwaren. Denn da gab es noch eine Schleuse, zusätzlich abgeriegelte Abpackstationen und unterschiedliche Kühlzonen. Zwischen Schweine- und Rinderhälften, die im übrigen alle von Bauern aus der Region stammen - bis zur Verpackung erläuterte der Metzgermeister Franz Ablinger III. die unterschiedlichen Prozesse und Hintergründe. Zwischendurch gab er Anweisungen an seine Mitarbeiter oder löste Probleme am Telefon.

 

Metzgerarbeit? Kein Zuckerschlecken!

 

Trotz aller Automatisierung und blitzender Maschinen, wie dem Slicer zum Scheibenschneiden vom Bacon oder dem Cutter zum Zerkleinern und Mischen der Wurstmasse, ist die Wurstfabrikation immer noch ein Handwerk. Wer den Metzgern beim Aufteilen und Auslösen der Fleischteile im Akkord zugesehen hat, weiß, wo die Begriffe "beinhart" und "Knochenarbeit" ihren Ursprung haben. Dass die Metzger pro Jahr dabei ein ganzes Arsenal an Messern verschleißen, kann man dann auch nachvollziehen. Die Gerüche einer Metzgerei sind ein Thema für sich. An manche musste man sich - naja- gewöhnen. Andere kamen einem wiederum sehr bekannt vor. So zum Beispiel in der Räucherstation für den Speck, wo sich ein unglaublich aromatischer Duft verbreitete.

 

Ein Blick hinter die Kühltheke.

 

Nach der Betriebsbesichtigung konnten wir uns bei einer zünftigen Brotzeit im Stammgeschäft von Ablinger am Oberndorfer Kirchenplatz selbst vom ausgezeichneten Geschmack der Würste überzeugen. Diesem Recherche-Termin folgten noch weitere. So waren wir dem Ablinger-Familiengeheimrezept der Mettenwurst auf der Spur, erfuhren, dass der amerikanische Frühstücks-Bacon in Östereich erst durch Ablinger salonfähig wurde und statteten einem Schweinebauern aus Schärding einen Fotobesuch ab. Doch wozu der ganze Aufwand? Das erfahren Sie in unserem Ablinger-Kundenmagazin "Franz". Das aktuelle Heft gibt es in den Ablinger Geschäften oder, auf Nachfrage, auch gerne bei WMW. Melden Sie sich einfach bei uns. 


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