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24. Dezember 2018
Bertram Hennig

IM STALL GEBOREN.

Vor 2018 Jahren wurde ein ganz besonderes Kind in einem Stall in der römischen Provinz Judäa geboren. Nicht ganz 2018 Jahre später: eine andere Provinz, ein anderer Stall, eine andere Geburt. Die Geburt einer Idee. Ein eigenes Bier sollte es sein, mit dem wir unseren Kunden und Freunden zu Weihnachten eine besondere Freude machen wollen und nicht nur ein Lächeln auf, sondern auch ein Glas an die Lippen zaubern. Sein Name STOI weist darauf hin, wo bei WMW die kreative Geistesblitze Gestalt annehmen. Im früheren „Kuahstoi“ eines Bauernhofs in Thundorf.

Doch auf dem Weg von der Idee bis zum gelungen Produkt haben die Götter die Arbeit gesetzt. Für WMW hieß das: ab in Kiesbye’s Bierkulturhaus nach Obertrum. In einem Braukurs bekamen die Mitarbeiter eine theoretische und praktische Einführung in die Kunst des Brauens. Schon die Begrüßung durch den Lehrgangsleiter Oliver Klamminger ließ ein beeindrucktes Raunen durch das Kellergewölbe erklingen. Denn er wies auf die drei Zapfhähne hin, an denen sich jeder seinen Durst mit einem von drei charaktervollen Craftbieren löschen konnte. Pflichtbewusst und angesichts des straffen Tagesprogrammes wurde dieses Angebot zwar ausgekostet aber nicht überstrapaziert.

Bis zum Mittagessen musste der Sud angesetzt sein. Vorher wurden noch die Aufgaben verteilt. Und so übernahm jeder WMW-Mitarbeiter eine Funktion als Braumeister, Brauer, Hygienebeauftragte oder im Marketing. Dann ging es ans Eingemachte. Mit allen Sinnen, Gespür und auch Kraft wurde gerochen, abgewogen, eingemaischt, erhitzt, gerührt, probiert, analysiert, angeschwänzelt, geläutert, ausgeschlagen, abgepumpt, Stammwürze gemessen, Treber geschaufelt und – um einen Vergleich zu haben – immer wieder verkostet. Der dampfende Kupferkessel, der brotähnliche Geruch des Malzes und das Bier aus der Zapfanlage schufen dabei eine Atmosphäre, die sich in Worten kaum wieder geben lässt.

Nach der Gärung und Reifezeit haben wir das Bier vier Wochen verkostet. Natürlich im besagten Kuhstall, der zum Namensgeber dieser jungen und streng limitierten Marke wurde. Und – Überraschung – es schmeckt fantastisch. STOI überzeugt bereits beim Einschenken durch seine kupfergold- bis bernsteinartigen Farbton. Die Schaumentwicklung hält sich dabei in Maßen, was zunächst verwundert, wenn man bedenkt, dass die Brauer eigentlich Werber sind. Das Bittere des Aromahopfens verbindet sich mit den weichen Anklängen von Honig, Fruchtaromen von Orange und würzigen Tönen von Zimt und Nelke zu einer festlichen Komposition mit leicht salzigem Prickeln im Abgang. Doch kein Bockbier erwartet einen hier, sondern ein nicht minder würziges, kräftiges aber nur dezent alkoholhaltiges Bier. Schließlich sollen ja die Geschenke unter dem Baum liegen und nicht der Beschenkte.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass der Name STOI noch eine zweite Bedeutung in sich birgt. Es heißt auf russisch so viel wie „Halt!“. WMW möchte das als Anregung zum Innehalten in einer hektischen Welt verstanden wissen. Gerade zu Weihnachten. In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Kunden, Partnern und Freunden der Agentur ein paar ruhige Feiertage zu Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr, verbunden mit vielen guten Vorsätzen und Vorhaben. Allen, die dieses Jahr kein Bier erhalten haben, empfehlen wir möglichst bald Kunde von WMW zu werden oder sich eine der letzten Flaschen bei unserer Verlosung auf Facebook zu sichern. Prost!

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DAS SOLL ES SCHON GEWESEN SEIN?

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